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Eröffnung der Gedenkstätte zur Erinnerung ans Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter in der ehemaligen Sondersiedlung Jawenga01.11.2017. Eine Gedenkstätte zur Erinnerung ans Schicksal der polnischen Zwangsarbeiter ist gestern in der ehemaligen Sondersiedlung Jawenga eröffnet worden.

Der Anlaß fand am Gedenktag für die Opfer der politischen Repressionen statt. Die Initiative der Schulleiterin Ljudmila Kratirova und der Gemeinde Jawenga wurde vom Generalkonsulat der Republik Polen in St.Petersburg unterstützt. An der Eröffnung und Gedenkfeier im Kreis Voshega nahm der Generalkonsul der Republik Polen Andrzej Chodkiewicz teil.

Historischer Hintergrund. Im November 1939 wurden die ostpolnischen Gebiete in die Weißrussische und die Ukrainische Sowjetrepublik eingegliedert. In folgenden zwei Jahren wurden Hunderttausende polnische Zivilisten in die Arbeits- und Straflager der Sowjetunion verschleppt. Die Familien der Sonderumsiedler wurden in Siedlungen unter Sonderaufsicht der Sicherheitsbehörden in entlegenen Gebieten des Russischen Nordens, Sibiriens und Kasachstans untergebracht. Lebensverhältnisse, Arbeit und Bewachung in solchen Sondersiedlungen ähnelten dem Lagersystem. Die Angesiedelten arbeiteten vor allem im Holzschlag, in Bergwerken, Fabriken und in der Lan ... Weiter lesen »

Kategorie: Nachrichten | Aufrufe: 32 | Hinzugefügt von: Anatoli | Datum: 01.11.2017

Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers 15027.05.2016. Der Generalkonsul der Republik Polen in St.Petersburg Andrzej Chodkiewicz hat heute das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers 150 Grjasovetz besucht.

Die polnische Delegation wurde von der Bürgermeisterin N.Ostrjakova vor Ort empfangen. Die Gäste und die Mitglieder der Gesellschaft Russki Plen haben einen Kranz zur Erinnerung ans Los der polnischen Kriegsgefangenen und Internierten im II. Weltkrieg am Kreuz neben der Ruine des ehemaligen Klosters niedergelegt. Nach der Besichtigung des Geländes wurden die Aufstellung der Informationstafeln und die gemeinsame Pflege der Gedenkstätte besprochen.

Historischer Hintergrund. Am 5. Oktober 1939 kamen die ersten 3099 polnischen Kriegsgefangenen und Internierten in Grjasovetz an. Ihr Schicksal war unterschiedlich. Ein grosser Teil der Offiziere und Polizisten wurde einige Monate später in anderen sowjetischen NKWD-Lagern erschossen. Die Mehrheit der Insassen durfte sich jedoch nach Aufenthalten in verschiedenen sowjetischen Lagern im September 1941 der polnischen Armee des Generals Władysław Anders anschliessen. Andere Offiziere und Soldaten blieben aber aus verschiedenen Gründen in der UdSSR und traten später in die 1943 - 1944 aufgestellte Polnische Volksarmee Zygmunt Berlings ein. Ende des II. Weltkrieges landeten in Grjasovetz überwiegend ... Weiter lesen »

Kategorie: Nachrichten | Aufrufe: 150 | Hinzugefügt von: Anatoli | Datum: 27.05.2016

Polen in der Region Vologda: Repressionen, Kriegsgefangenschaft, Sondersiedlungen05.01.2015. Eine Präsentation des Dokumentarwerkes "Polen in der Region Vologda: Repressionen, Kriegsgefangenschaft, Sondersiedlungen (1937–1953)" findet am 5. Februar in der Bibliothek der Region Vologda statt.

Dieses von Prof. Dr. A.Kusminych und Oberstleutnant a.D. S.Starostin verfasste Dokumentarwerk besteht aus 3 Teilen: über den Grossen Terror und die polnische Operation (1937-1938), über polnische gefangene und internierte Militärangehörige des II. Weltkrieges (1939-1949), über Sondersiedlungen für Bürger polnischer Nationalität in der Sowjetunion (1940-1946). Jeder Teil des Werkes enthält eine Skizze, ein Dokumentarium, Biogramme und Fotos. Das Buch hat vollständige Namen- und Ortsverzeichnisse.

Dieses Projekt wurde im Auftrag des Generalkonsulats der Republik Polen in St.Petersburg durchgeführt. An der Buchpräsentation nimmt der Generalkonsul der Republik Polen Piotr Marciniak teil. Am 6. Februar besucht die polnische Delegation die Fotoausstellung "Negative aus dem Rucksack" über das Kriegsgefangenenlager 150 im Kreismuseum Grjasovetz und das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers.

Kategorie: Nachrichten | Aufrufe: 236 | Hinzugefügt von: Anatoli | Datum: 05.01.2015

Willy Steinberg13.09.2014. Eine Fotoausstellung "Negative aus dem Rucksack" wird um 15 Uhr am 8. November 2014 im Heimatmuseum Grjasovetz eröffnet.

Zum ersten Mal wurden diese Fotos bereits im Januar 1950 in der Münchener Illustrierten "Heute" veröffentlicht. Ihr Autor blieb aber unbekannt. Erst 2009 erzählte Willy Steinberg in einem Interview der Süddeutschen Zeitung, wie er die Negative aus der russischen Kriegsgefangenschaft heimlich nach Deutschland gebracht hatte. Es waren Aufnahmen, die er teils erlaubt von der sowjetischen Lagerleitung und teils auf eigene Faust gemacht hatte.

Das Museum Grjasovetz zeigt die Fotos aus dem Familienalbum von Günther Schlötzer, der ebenfalls 3 Jahre im Kriegsgefangenenlager Nr. 150 verbracht hat und nach der Heimkehr aus der russischen Kriegsgefangenschaft mit dem Lagerfotografen im Kontakt gestanden hat. Es sind nicht nur Fotos, die das Kulturleben oder sportliche Aktivitäten der Kriegsgefangenen im Lager darstellen, sondern auch allgemeine Ansichten des Lagers, Arbeit im Holzschlag auf Aussenkommandos im Winter und anderes mehr.

Link: Informationen zur Fotoausstellung "Negative aus dem Rucksack"

Link: Artikel "Das heimliche Auge" aus der Südde ... Weiter lesen »

Kategorie: Nachrichten | Aufrufe: 327 | Hinzugefügt von: Anatoli | Datum: 13.09.2014

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